Ha, Donnerstagabende sind doch die besten. Nachdem Mittwochs traditionell Party im Einsteins und Freitags oft auch weggegangen (oder auf BC Trips gestartet) wird, sind die Donnerstage immer ein Ruhepol im Meer der Festivitäten. Und mit gutem Fernsehprogramm geht das doch gleich noch viel besser. Heute ist wieder so einer dieser Tage:
Begonnen wird um 6 auf Ten mit den Simpsons. Alte Folgen, ja, aber ich glaube, von den Simpsons werde ich noch nicht genug haben, wenn ich sämtliche Folgen mitsprechen kann.
Dann muss eine gewisse Hungerperiode überstanden werden, wenn man sich nicht auf die geistigen Niedrigkeiten der Boulevardsendungen "A Current Affair" und "Today Tonight" oder der GZSZ an Qualität unterbietenden Soap Opera "Neighbours" begeben möchte. Aber in der Zeit kann man ja aufs Klo gehen, was essen und im Internet surfen.
Eine halbe Stunde später beginnt dann Futurama, juhu. Beide Sendungen gehören übrigens zum wochentäglichen Fernsehalltag, was interessanterweise so etwas wie einen Rhythmus in mein Leben bringt.
Dann beginnen die Besonderheiten des Donnerstags: How I Met Your Mother auf Seven ist eine wunderbare Sitcom, die peripher an Friends erinnert - nur besser. Finde ich. Gut, fünf statt sechs Hauptdarsteller, aber vom Dauerpärchen über den verrückten, aber glücklosen Freund und die gute Freundin, in die Ted (der "Erzähler") insgeheim verliebt ist, ist alles da.
Danach gehört My Name Is Earl zum Pflichtprogramm. Hier geht alles ums Karma, denn Earl, ein ehemaliger Kleingangster, versucht, all seine schlechten Taten zu revidieren, um sein Karma zufriedenzustellen. Karmalicious!
Hiernach wird erneut der Sender gewechselt. Auf Nine kommt eine Doppelfolge von Two And A Half Men mit Charlie Sheen. Die Wohngemeinschaft aus zwei Brüdern und einem zwölfjährigen Jungen und jeder Menge verrückter Figuren wird meiner Meinung nach von Woche zu Woche besser.
Okay, erneut Pause, wenn man nicht die Krimiserie Bones auf Seven sehen möchte. Prinzipiell solide, aber nicht immer vereinbar mit den hochgezogenen Mundwinkeln, die man sich bereits angelacht hat.
Wie auch immer, der Abend geht weiter mit Family Guy - Konnte ich am Anfang irgendwie gar nicht ab, aber mittlerweile großartig. Ich denke, man muss sich erst mit dem verrückten Humor Seth McFarlanes akklimatisieren. Dann ist die Griffin Familie aber eine nicht abreißen wollende Serie von Lachern und "Wtf?"-Gesichtsausdrücken. Früher lief im Anschluss noch American Dad, aber dass Family Guy jetzt als Doppelfolge kommt, kann mich gerade so trösten.
So, ich muss zurück an den Fernseher.