Im Rahmen des eben geposteten Beitrags bin ich über ebenjene Seite - wer hätte es gedacht, das Microsoft-Pendant zu Google Maps - gestolpert und dachte mir, Bing Maps - was ein blöder Name und was ein doofer Abklatsch. Doch eine Funktion ist mir ins Auge gesprungen, die ich erwähnenswert finde, aus zwei Gründen, doch dazu gleich. Es geht um die sogenannte Vogelperspektive. Denn da Vögel nicht steil nach unten, sondern gleichzeitig auch nach vorne schauen, und oftmals auch zum Fliegen tendieren, sieht das Ganze aus wie in einem dieser Highway-Verfolgungsjagd-Videos aus den USA, nur weniger Highways, Verfolgungsjagden und Videos. Soll heißen, dass, statt stur auf unser Dach zu schauen, kann man mit Bing Maps Vogelperspektive™ direkt
in unser Wohnzimmer schauen.
Das finde ich zum einen großartig (vom Wow-Faktor her), zum anderen gruselig (von allen anderen Faktoren her, speziell von dem des Datenschützers und Privacy-Liebhabers). Als professioneller Voyeur kann man sich sogar um das Haus herumbewegen, um in allen Fenstern nach bekannten Gesichtern zu suchen...
Das 3D-Feature habe ich übrigens nicht ausprobiert, denn dazu muss man sich ein ominöses "3D" installieren, dem ich aber irgendwie misstrauisch gegenüber eingestellt bin... vielleicht kann das ja jemand machen, der bereits so ein "3D" hat oder sich traut, eines zu installieren.
Eines muss man den
Bong Bing Maps-Typen aber lassen. Sie haben für ihre Vogelperspektive© brandaktuellen Kram heranschaffen lassen. Denn da, wo bei
Google Maps noch eine gigantische Baustelle klafft, kann man sich bei
Bing Maps bereits in den Media Markt oder das Ikea Parkhaus zoomen.