Diese Band heißt - kein Witz - Natalie Portman's Shaved Head, und ist alleine deswegen schon würdig, erwähnt zu werden. Abgesehen davon bekommt man von ihrem Video mal mindestens eine Augapfelzirrhose. Los gehts.
Am Freitag meldete der britische Onlinedienst „4chan.org“: Kroaten-Star Niko Kranjcar (25) vom FC Portsmouth steht kurz vor der Unterschrift bei Hertha.
schreibt die BZ und so ähnlich schreibts auch spox. Ein enormes Beispiel für schlecht recherchierende Autoren - ich bin mir sicher, es gibt keine unseriösere Quelle als das notorische 4chan...
So spontan fallen mir noch ein paar weitere "Nachrichten" dieses "Onlinedienstes" ein:
Sensation! Katzen sprechen Englisch mit Rechtschreibfehlern!
Auf die Frage nach Steuersenkungen antwortet die Regierung: "Do not want"
Erneut auf Platz 1 der Charts: Chocolate Rain
Neuer Wochentag: Caturday
usw...
Das hier steht schon eine Weile auf meiner "To-Blog"-Liste: Amazing Light Paintings.
Faszinierende Bilder zweier Typen namens LAPP ("light art performance photography"), die mit Hilfe von Langzeitbelichtungen, leuchtenden Pois und ähnlichem unglaubliche Fotos hinbekommen. Da bekommt man direkt auch mal Lust, so was auszuprobieren. Mehr davon gibts auf den beiden verlinkten Seiten.
PS: ebenfalls großartig: die Bilder von Lichtfaktor
Im Rahmen des eben geposteten Beitrags bin ich über ebenjene Seite - wer hätte es gedacht, das Microsoft-Pendant zu Google Maps - gestolpert und dachte mir, Bing Maps - was ein blöder Name und was ein doofer Abklatsch. Doch eine Funktion ist mir ins Auge gesprungen, die ich erwähnenswert finde, aus zwei Gründen, doch dazu gleich. Es geht um die sogenannte Vogelperspektive. Denn da Vögel nicht steil nach unten, sondern gleichzeitig auch nach vorne schauen, und oftmals auch zum Fliegen tendieren, sieht das Ganze aus wie in einem dieser Highway-Verfolgungsjagd-Videos aus den USA, nur weniger Highways, Verfolgungsjagden und Videos. Soll heißen, dass, statt stur auf unser Dach zu schauen, kann man mit Bing Maps Vogelperspektive™ direkt in unser Wohnzimmer schauen.
Das finde ich zum einen großartig (vom Wow-Faktor her), zum anderen gruselig (von allen anderen Faktoren her, speziell von dem des Datenschützers und Privacy-Liebhabers). Als professioneller Voyeur kann man sich sogar um das Haus herumbewegen, um in allen Fenstern nach bekannten Gesichtern zu suchen...
Das 3D-Feature habe ich übrigens nicht ausprobiert, denn dazu muss man sich ein ominöses "3D" installieren, dem ich aber irgendwie misstrauisch gegenüber eingestellt bin... vielleicht kann das ja jemand machen, der bereits so ein "3D" hat oder sich traut, eines zu installieren.
Gestern nacht habe ich es endlich getan und meinen ersten Cache versteckt. Er heißt "Im Rampenlicht" und befindet sich in dem kleinen Park in der Nähe vom Westbad (genauer gesagt in der Nähe von N 48° 23.578 E 009° 57.940). Die Beschreibung dazu finden Interessierte hier: geocaching.com
Die Aufgabe ist im Prinzip nur, an den beschriebenen Ort zu gehen und sich umzuschauen. Das Interessante daran ist, dass man ihn machen sollte, wenn die Sonne untergegangen ist, weil nur dann bestimmte Konditionen erfüllt sind... Die komplette Beschreibung verrät noch ein wenig mehr.
Wens interessiert, der darf sich gerne versuchen... ;) Man kann das Ganze auch ohne GPS angehen, einfach vorher die Position bei google maps anschauen.
Ich weiß, eigentlich darf man das ja nicht, so Dave-Grohl-Göttermusik mit umpfz-umpfz zu verwursten, aber irgendwie hats doch was. Leicht verschämt also hier die Illegal-Motherf***er-Hardcore-Techno-Aggro1-Nite-Version (vs. Evil 9 natürlich) von Dave & den Jungs. Inklusive Gothchick.
Zuallererst: Ich habe nichts gegen Harry, ich bin mir sicher, dass er irgendwann noch zeigen wird, was er wirklich kann. Ich meine, Nelson Valdez hat das ja auch geschafft.
Allerdings habe ich meine Theorie schon häufiger geäußert, und die Argumente kommen mir geradezu niederschlagend vor. Wofür? Dafür, dass unser Harry ein einwandfreier Unglücksbringer ist.
Beweise gefällig?
Saison 06/07: Der Club steht auf dem sechsten Tabellenplatz.
Sommer 07: Der Club kauft Harry.
Saison 07/08: Der Club steigt ab.
Hinrunde Saison 08/09: Der Club steht auf dem achten Tabellenplatz.
Frühjahr 09: Der Club verleiht Harry an Leverkusen.
Rückrunde 08/09: Der Club spielt spitze und sich auf den dritten Tabellenplatz. Aufstieg. Leverkusen spielt eine grottige Rückrunde und fällt von Platz 5 auf 9.
Und jetzt das hier:
Fünf Monate war Nürnbergs teuerster Einkauf (2,5 Mio.) an Bayer Leverkusen ausgeliehen. Aus den Augen hat er den Club allerdings nie verloren. „Ich war bei den Spielen in Aachen und Frankfurt im Stadion, habe mich immer informiert.“ Quelle
In der Zeit, in der Harry nicht da war, hat der Club genau zwei Spiele verloren: Na? Na? Genau. Gegen Aachen (2:6) und Frankfurt (1:2).
Und wie gehts weiter? Naja, der Club ist aufgestiegen und Harry kommt zurück... wir werden sehen!
Zum Ausgleich für diesen fiesen Beitrag gibts jetzt aber noch einen Link auf folgende Seite (deren Zweck mir dennoch irgendwie verborgen bleibt): http://www.gebt-harry-eine-chance.de.gg/. Aber ich finde, eine (zweite) Chance hat jeder verdient!
Laura und ich können uns seit heute Geocacher nennen, denn wir haben heute unseren ersten Cache gefunden. Für die Unkundigen: Geocaching, das ist die moderne Version der Schnitzeljagd. Im Normalfall läuft das so: jemand versteckt einen Cache, also ein Filmdöschen, eine Tupperdose oder ähnliches, mit einem Logbuch und ein wenig Krimskrams irgendwo, wo er nicht sofort auffällt. Dann nimmt er die GPS-Koordinaten von diesem Ort und stellt diese ins Internet, woraufhin sich andere Menschen mit ihrem GPS-Gerät auf die Suche machen, um sich im Logbuch einzutragen und irgendwas von dem Krimskrams gegen eigenen Krimskrams zu tauschen. Das ist die simpelste Version, nach oben hin ist alles offen: Rätsel, die man lösen muss, um die Koordinaten zu erhalten, mehrere Stationen, die man abgehen muss, oder Werkzeuge, die man finden (oder dabeihaben) muss, um an den Cache zu kommen.
Letzteres war bei unserem ersten Cache der Fall, und bis wir mit unseren ungenauen Handy-GPSs sowohl Cache als auch Tool (das Werkzeug, um an den Cache ranzukommen) gefunden hatten, waren wir vom kniehohen Gras pitschnass und die Welt knapp 2,5 Stunden älter. Eine weitere Stunde brauchte es, bis wir Yoko von allen (sichtbaren) Zecken befreit hatten (unsere Schätzung: über 100). Das war weniger spaßig, konnte uns die Freude über den ersten gefundenen Cache aber nicht ernsthaft trüben. Das nächste Mal schauen wir aber genauer, ob das Gebiet eventuell als Zeckenzuchtstation genutzt wird oder nicht, darauf können wir nämlich verzichten.
Yoko findet Geocaching seitdem Scheisse, uns zwei hats aber Spaß gemacht. Vielleicht bald mal wieder.