Freitag, 20. Oktober 2006
Joa, der Flo hats zwar schon erwähnt, aber auf speziellen Wunsch wird hier nochmal das finale Design der Beach Club T-Shirts veröffentlicht:
Kommentare dazu bitte gerne in die Kommentare. Wo sonst.
Die Shirts sollen übrigens heute nachmittag ankommen, Modelfotos gibts nächste Woche.
Donnerstag, 19. Oktober 2006
 Als Ausklang unseres Australien-Abenteuers haben wir uns heute noch ein kleines Schmankerl gegönnt: den Melbourner BIG DAY OUT am 28.01.07... mit dabei: MUSE, Tool, The Killers, My Chemical Romance, Jet, Eskimo Joe und noch so einige mehr. I'm pumped!
Dienstag, 26. September 2006
Hier der obligatorische "frisch-vom-BC-Trip-wiedergekommen"-Beitrag... Diesmal gings nach Apollo Bay an der schönen Great Ocean Road, die mir beim Entlangfahren diesmal aber eher Übelkeit (Kurven über Kurven über Kurven) als Jubelschreie beschert hat. Nach knapp 4 Stunden Fahrt durften wir aber in einem sehr netten kleinen Backpackers einchecken, deren Verwalterin sich herzzerreissend um uns gekümmert hat. An zweieinhalb Tagen hatte die recht kleine Gruppe (ca. 17 Mann) der furchtlosen Beach Clubbers dann jede Menge Spaß mit Surfen, Strand (wir hatten am Samstag wundervolles Strandwetter trotz mieser Vorhersage) und einer noch nie dagewesenen "Mr. and Ms. Beach Club"-Wahl inklusive anschließender Versteigerung der Sieger, die uns immerhin $70 einbrachte...
Bilder gibts wie immer hier.
Donnerstag, 21. September 2006
Ha, Donnerstagabende sind doch die besten. Nachdem Mittwochs traditionell Party im Einsteins und Freitags oft auch weggegangen (oder auf BC Trips gestartet) wird, sind die Donnerstage immer ein Ruhepol im Meer der Festivitäten. Und mit gutem Fernsehprogramm geht das doch gleich noch viel besser. Heute ist wieder so einer dieser Tage:
Begonnen wird um 6 auf Ten mit den Simpsons. Alte Folgen, ja, aber ich glaube, von den Simpsons werde ich noch nicht genug haben, wenn ich sämtliche Folgen mitsprechen kann.
Dann muss eine gewisse Hungerperiode überstanden werden, wenn man sich nicht auf die geistigen Niedrigkeiten der Boulevardsendungen "A Current Affair" und "Today Tonight" oder der GZSZ an Qualität unterbietenden Soap Opera "Neighbours" begeben möchte. Aber in der Zeit kann man ja aufs Klo gehen, was essen und im Internet surfen.
Eine halbe Stunde später beginnt dann Futurama, juhu. Beide Sendungen gehören übrigens zum wochentäglichen Fernsehalltag, was interessanterweise so etwas wie einen Rhythmus in mein Leben bringt.
Dann beginnen die Besonderheiten des Donnerstags: How I Met Your Mother auf Seven ist eine wunderbare Sitcom, die peripher an Friends erinnert - nur besser. Finde ich. Gut, fünf statt sechs Hauptdarsteller, aber vom Dauerpärchen über den verrückten, aber glücklosen Freund und die gute Freundin, in die Ted (der "Erzähler") insgeheim verliebt ist, ist alles da.
Danach gehört My Name Is Earl zum Pflichtprogramm. Hier geht alles ums Karma, denn Earl, ein ehemaliger Kleingangster, versucht, all seine schlechten Taten zu revidieren, um sein Karma zufriedenzustellen. Karmalicious!
Hiernach wird erneut der Sender gewechselt. Auf Nine kommt eine Doppelfolge von Two And A Half Men mit Charlie Sheen. Die Wohngemeinschaft aus zwei Brüdern und einem zwölfjährigen Jungen und jeder Menge verrückter Figuren wird meiner Meinung nach von Woche zu Woche besser.
Okay, erneut Pause, wenn man nicht die Krimiserie Bones auf Seven sehen möchte. Prinzipiell solide, aber nicht immer vereinbar mit den hochgezogenen Mundwinkeln, die man sich bereits angelacht hat.
Wie auch immer, der Abend geht weiter mit Family Guy - Konnte ich am Anfang irgendwie gar nicht ab, aber mittlerweile großartig. Ich denke, man muss sich erst mit dem verrückten Humor Seth McFarlanes akklimatisieren. Dann ist die Griffin Familie aber eine nicht abreißen wollende Serie von Lachern und "Wtf?"-Gesichtsausdrücken. Früher lief im Anschluss noch American Dad, aber dass Family Guy jetzt als Doppelfolge kommt, kann mich gerade so trösten.
So, ich muss zurück an den Fernseher.
Montag, 28. August 2006
Sodale, zu meiner Liste an Orten, die ich hier in Australien gesehen und bereist habe, kann ich zwei weitere hinzufügen.
Zum einen ist dies die Great Ocean Road zwischen Geelong und Warrnambool. Seit Montag sind meine Eltern und Schwester ja ebenfalls in Australien, das großartige (höhö) Wetter hier unten ausnutzen. Und nach zwei Tagen in Melbourne mit Museen, Restaurants und meinem neuen Lieblingscocktail ("Enlightenment") machten wir uns auf den Weg nach links unten auf der Karte.
Schick wars, trotz des eher bescheidenen Wetters. Dafür erwarteten uns in Apollo Bay ein nettes Motel und ein Kellner, der uns dank eines falschen Essens ein höchst unbescheidenes Dessert spendierte. Die Felsen im Wasser waren auch interessant. Bilder gibts hier: Great Ocean Road
Kaum war ich zurück, war es auch schon wieder Zeit, erneut aufzubrechen. Diesmal war es der erste Beach Club Trip unter deutschdeutschdeutschaustralischaustralischer Regie, der uns nach Queenscliff am Rand der Port Phillip Bay verschlug. Dort hatten wir für wenig Geld ein Haus gemietet, das ungefähr so groß war wie ein australisches Footy-Field. Und so hatten wir genügend Freiraum für Aktivitäten wie Twister auf Tischen, Hide and Seek (man denkt es nicht, aber manche Leute wurden tatsächlich nicht gefunden - trotz vier Suchender!), kochen, Kuchen (wir hatten einen Geburtstag), strippen, grillen, strippend grillen, alko holen, und was den alten und neuen Beach Club Jüngern eben noch so einfiel. Kurz: wir hatten Spaß, wie immer. Außer Samstag morgen, wie immer. Bilder gibts hier: Beach Club Trip to Queenscliff
Sonntag, 13. August 2006
Yeehaw... gestern war die erste Beach Club Party unter unserer Führung, und auch wenn der Andrang geringer war als erhofft und wir im Endeffekt vermutlich ein wenig Miesen gemacht haben, war es doch mal ein absoluter Erfolg... Viele nette Menschen, darunter ein Großteil, die wir noch nicht kannten, Essen für $250 und Getränke für knapp $900... Am späten Abend hat sich dann noch rausgestellt, dass mehr Leute als erwartet auf Vodka-Brause in Dosen stehen, so dass uns kurz vor Ende die Mädchendrinks ausgingen... Zum Glück kam dann doch recht bald der Partybus und hat uns ins Frost Bites chauffiert... Ich denke, der Abend dürfte allen gefallen haben, ich hatte jedenfalls mehr Spaß als erwartet - so richtig relaxen kann man halt nicht, wenn man irgendwo in der Verantwortung steht...
Donnerstag, 27. Juli 2006
Sorry Leute, ich bin momentan echt mal total wahnsinnig irre schreibfaul, ich weiß. Auf meinem (virtuellen) Tisch stapeln sich auch schon die eMails, dich ich beantworten sollte (und werde!)... Sorry, wenns mal wieder länger dauert!
Allerdings muss hier endlich mal (eine Woche zu spät) von meinem letztwöchigen Highlight berichten... Ich war bei meinem ersten richtigen Konzert hier in Australien (Bands, die in irgendwelchen Bars und Kneipen spielen, zählen nicht, so gut sie auch sind...).  Und zwar bei den schottischen Postrock-Göttern von Mogwai, die hier im Corner Hotel Zwischenstation gemacht haben... Die Karte gabs übrigens von Flo, Tom, Shu und Steph zum Geburtstag - danke nochmal!
Joa, die Jungs haben dann auch ganz gut gerockt, so gut sogar, dass ich zwei Tage lang n Fiepen im Ohr hatte... (nahe den Boxen is halt immer am meisten Platz...). Sonderlich interaktiv waren sie jetzt nicht gerade, das einzige, was ich verstanden habe, war "Okay, the next ten minutes are gonna be a bit more quiet, so you can go to the toilets now!"... Alles andere hatte nen zu komischen (schottischen?) Akzent, ums zu verstehen... Ansonsten haben sie alle wichtigen Songs (d.h. "Friend of the Night") gespielt, und ne gute Show (teilweise mit vier Gitarren/Bässen!) abgeliefert... Live Large, Rock Hard sag ich nur!
Bilder gibts hier: Mogwai Concert
Dienstag, 18. Juli 2006
Yay, Google Maps hat scheinbar anscheinend ein neues Australien-Update eingespielt, denn plötzlich ist alles, was vor kurzem noch grüne Suppe war, scharf und detailgetreu. Und das gibt mir die Möglichkeit, meinen Liebsten mal ein wenig die Welt hier unten zu zeigen... Also, klickt ein wenig herum, zoomt rein und raus und schaut öfter mal rein - ich werd die Karte und die Beschreibungen (hoffentlich) noch ein wenig ausbauen...
Update: mittlerweile habe ich ein paar wichtige Plätze in Tasmanien und Central Australia eingefügt... einfach rauszoomen, und die Marker werden den Weg weisen... Mittlerweile eingefügt: die CLINIC!
Und weil iframes hässlich sind und der Aufbau der Karte meinen Browser verlangsamt, gibts die Karte nur noch verlinkt: HIER
Sonntag, 9. Juli 2006
Sodala, da bin ich wieder. Central Australia war eine tolle Erfahrung, sehr rot, sehr staubig und sehr groß. Tagsüber sehr angenehm um die 20 Grad, nachts schweinisch kalt, trotz Jogginganzug und Schlafsack. Dazu der klarste Himmel, den ich je gesehen habe und viele interessante Sehenswürdigkeiten.
Nach dem Start um 4 Uhr morgens hier in Burwood ging es innerhalb eines Tages 1000 km nordwestlich nach Port Augusta, wo wir unser erstes Nachtlager aufschlugen und mit den strengen Campingregeln konfrontiert wurden ("Niemand bekommt Frühstück, bis alle Zelte abgebaut sind!", "Morgen machen wir ein '6-7-8': 6 aufstehen, 7 Frühstück, 8 Abfahrt!").
Am nächsten Morgen ging es dann direkt wieder in den Bus (der übrigens kein Bus ist, sondern ein Coach. Oder auch nicht. So genau konnten wir das dann doch nicht klären.) und weitere 630 km bis nach Coober Pedy, der größten Opalförderungsstätte der Welt (85% der Weltproduktion!). Dort besichtigten wir eine Opalmine, ein unterirdisches Haus (mit Swimmingpool) und schliefen letztendlich auch unter Tage. Es sollte die wärmste Nacht des Trips werden. Zuvor machten wir uns allerdings noch auf den Weg in den nächsten Pub, um das Australien-Spiel zu schauen. Damn you, Italy!
Tag drei sollte uns dann nach Yulara führen, zuvor mussten allerdings knapp 740 km auf dem Stuart Highway zurückgelegt und der Bus traditionellerweise über die Grenze ins Northern Territory geschoben werden. Yulara wird als "Heart of the Red Centre" bepriesen und ist sozusagen das dörfliche Anhängsel des Ayers Rock, der übrigens nicht Ayers Rock, sondern Uluru heißt.
Der nächste Tag war dann für die Olgas (aka Kata Tjuta) reserviert, einer Felsformation ähnlich rot und imposant wie Uluru, und mit einer tollen Wanderstrecke durch das "Valley of the Winds". Danach gings ins Aborigine Cultural Center, wo man ein wenig über die Kultur der Aborigines in Erfahrung bringen konnte, und letztlich zum Sonnenuntergang am Uluru, inklusive Sekt und Häppchen.
Tag fünf begann endlich mal nicht mit Zeltabbau, sondern der Fahrt zum Uluru, der daraufhin umwandert wurde. Sehr imposant, sehr rot (Eisenoxid), sehr groß, längst nicht so glatt und makellos wie er auf Bildern aussieht, und allgemein eine tolle Erfahrung. Bestiegen habe ich ihn nicht - in erster Linie aus Respekt, da die Aborigines es nicht gerne sehen, wenn man hinaufklettert.
Abends ging es an allen Tagen in die großartige "Pioneer Bar", wo uns "Jus' Gordon" mit den neuesten Hits (Abba, Macarena, YMCA) beglückte.
Tag sechs begann wieder mit einem 6-7-8, um so früh wie möglich zum Kings Canyon zu kommen. Das ist ein sehr imposanter Canyon, der dem Grand Canyon bestimmt in keinster Weise nachsteht. Heute stand aber nur der Kathleen Springs Walk auf dem Programm, der durch eine kleinere Schlucht zu einem Waterhole führt. Nett, aber nicht sonderlich außergewöhnlich. Abgeschlossen wurde der Tag mit Lagerfeuer und einem Gläschen Wein.
Am nächsten Tag wurde dann der Kings Canyon bewandert, bewundert und für spektakulär befunden - Sehr beeindruckende Schluchtenlandschaft, in deren Mitte der sogenannte "Garden of Eden" prosperiert, und eine "Lost City" genannte, erosionsbedingte Felsformationslandschaft. Highlight des Tages: Mitten in der Wanderung zwei Deutsche zu treffen, die einem vom Sieg über Argentinien in der letzten Nacht berichten. Nachmittags konnte dann der Pool ausgekostet werden (zwar viel zu kalt, aber wen störts).
Tag acht stand dann mal wieder im Zeichen des Buses: vom Kings Canyon ging es nach Alice Springs, mit Mittagessen in der Stadt und einem sehr kurzen Abstecher zum Anzac Lookout über der City.
Auf dem Programm des neunten Tages stand ein Besuch bei den Royal Flying Doctors, die das gesamte Northern Territory mit medizinischer Hilfe versorgen, und für die während des gesamten Trips ordentlich Geld gesammelt wurde. Nachmittags gings dann zur Trephina Gorge, einer weiteren, szenisch ansprechenden Schlucht, bevor ein ca. 20-minütiger Kamelritt auf dem Programm stand.
Der letzte "richtige" Tag war gefüllt mit weiteren Schluchten: Standley Chasm, Simpsons Gap und zum Abschluss Glen Helen Gorge. Alles sehr interessant, aber ein wenig repetitiv. Am Abend gab es noch eine nette Party im Campingplatz-Pub, so dass am nächsten Morgen guten Gewissens in Richtung Melbourne aufgebrochen werden konnte.
Mit zwei Busfahrern, die abwechselnd fuhren und schliefen, legten wir die 2300 km von Alice nach Melbourne in knapp 36 Stunden zurück, wo wir uns nach endlos erscheinenden Verabschiedungsorgien in Richtung Dusche (heiss) und Bett (weich) aufmachen konnten.
Und da wir uns alle so gern hatten, verabredeten wir uns direkt für den nächsten Tag zum kolumbianisch essen gehen, um Daniels Geburtstag und Svets und Bous Abschied zu feiern.
Bilder gibts hier: picturetime!
Samstag, 24. Juni 2006
Sodale, damit ist unser erstes Semester also auch offiziell beendet: der Mid-Year-Ball hatte geladen und 700 (nein, 699, an unserem Tisch war ein freier Platz) Menschen kamen. Getränke waren frei und wurden kräftig nachgeschenkt, und zu Essen gabs Cesar Salad mit Chicken und ein Porterhouse Steak von 2.5 cm Dicke, zumindest für mich. Später wurde dann ein wenig getanzt zu den Klängen des bekannten DJs Grant Smillie (ausgesprochen "Smiley"), der erst vor kurzem mit seinem Projekt TV Rock einen Nummer 1 Hit in Australien hatte... Jetzt weiß ich auch, wo die 60 Dollar Eintritt hingeflossen sind.
Danach gings noch kurz ins "Motel", eine eher mittelmäßige Disco irgendwo 33 Dollar von Burwood entfernt... Diese wurden brav beim Taxifahrer abgeliefert, und damit endete ein so schicker wie teurer Abend...
Und nuuuun gehts in die Clinic, Peter und Martin alles Gute für die Zukunft wünschen, dann nach Hause, um das Deutschlandspiel zu sehen, und um 3:30 (am!) müssen wir vor der Uni sein, um den Trip Richtung Uluru anzutreten... Bin zurück am 6. Juli!
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